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Executive Summary (öffentlich)
Kurzfassung
Wir entwickeln ein bewusst kleines, hochstrukturiertes Wohn- und Teilhabesetting für Erwachsene mit Kognitiver Hochsensibilität (KHSP): überdurchschnittliche kognitive Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig erhöhter sensorischer, emotionaler und sozialer Sensitivität. Unser Ansatz ist nicht klinisch, sondern alltagsnah: Struktur, Reizschutz, passungsorientierte Aufnahme und eine klar definierte Tageslogik.
Der Kern ist die FLOW-Logik als Ordnungs- und Wechselmodell zwischen vier Zustandsräumen: Fokus · Leib · Offenheit · Wohlbefinden. Damit gestalten wir ein System, in dem Stabilität, produktive Teilhabe und sozialer Anschluss möglich werden, ohne Überforderung zu normalisieren.
Kernpunkte (kompakt):
- bewusst klein und hochqualitativ startbar
- nicht-klinisch, aber professionell anschlussfähig
- Stabilität als Infrastruktur (nicht als Appell)
Problemraum
Viele Menschen im KHSP-Profil funktionieren phasenweise sehr leistungsfähig, scheitern aber wiederholt an Rahmenbedingungen:
- Reiz- und Soziallast in Standardumfeldern ist häufig zu hoch (Dauerkommunikation, wechselnde Anforderungen, Unklarheit).
- Unterstützungssysteme sind oft entweder zu klinisch (Diagnose-/Behandlungsschwerpunkt) oder zu unstrukturiert (zu wenig Halt im Alltag).
- Fehlpassung führt zu Krisen, Abbrüchen, Rückzug, Verlust von Selbstwirksamkeit und instabiler Teilhabe.
Wir adressieren dieses Gap mit einem Setting, das Stabilität als Infrastruktur versteht – nicht als „Motivationsfrage“.
Lösung
1) Passungsorientierte Aufnahme statt Diagnose-Logik
Wir nehmen nicht „alle“, sondern profilpassend auf: Menschen, die von Reizschutz, Struktur, klarer Rollenlogik und zustandsorientierter Tagesgestaltung profitieren.
2) FLOW als Tages- und Betriebslogik
- Fokus: klare Aufgabenfenster, kleine Deliverables, strukturierte Projektarbeit
- Leib: belastungsadaptive Regulation (Bewegung/Ergo-/rehasportlogisch dosiert)
- Offenheit: soziale Teilhabe dosiert, regelbasiert, ohne Rechtfertigungsdruck
- Wohlbefinden: Reizschutz und Recovery als fester Pflichtanteil
3) Nicht-klinisches Setting mit professioneller Anbindung
Wir ersetzen keine Klinikversorgung, aber wir bauen ein belastbares Alltags-Setting mit klarer Koordination (je nach Einzelfall) zu externen Fachstellen und Kostenträgern.
Startmodell
Startlogik (pragmatisch): Wir starten klein, stabil und skalierbar – und erweitern erst dann, wenn Struktur, Passung und Qualität im Alltag belastbar sind.
Wir starten bewusst klein („2 + 2“):
- 2 Tagesstruktur-Plätze gleichzeitig (FLOW light)
- 2 feste Einzüge (Wohnstruktur + Tagesstruktur + kontinuierliche Begleitung)
Ergänzend nutzen wir eine separat geführte Vermietungs-Säule (z. B. ein Zimmer; später ggf. Tiny House), um Fixkosten in der Anlaufphase zu puffern – organisatorisch und räumlich strikt getrennt vom Kernsetting.
Wirkung & Nachweis
Wir denken Wirkung alltagsnah und überprüfbar:
- Stabilität: weniger Krisen/Abbrüche, bessere Regeneration (subjektiv skaliert, kontinuierlich)
- Teilhabe: tragfähige Teilnahme an Fokus-/Offenheitsmodulen ohne Druck
- Kontinuität: kleine abgeschlossene Schritte (Micro-Deliverables) statt Überforderung
- Prozessqualität: klare Übergaben, kurze Dokumentation (F/L/O/W) als Tageslogik
Finanzierung
Wir planen keine Einzelfinanzierung aus einem Topf, sondern ein stabilisierendes Säulenmodell:
- Fördermittel/Stiftungen (Invest + Aufbau)
- leistungsrechtliche Mittel (Betriebsstabilität)
- Eigenerlöse (Thinktank/Werkstatt, stabilitätsfreundlich)
- Spenden/Sachspenden (Ausstattung/Module)
- Crowdfunding/Community (sichtbare Startbausteine)
- Finanzierungsbausteine (z. B. Kredit/Überbrückung für Eigenanteile)
Hinweis zum Zugriff
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Dokument erstellt: 21.01.2026
